Auf der Halbinsel Yucatán gibt es viele Grotten, die früher z.T. als heilige Stätten galten. Manche kann man besichtigen und in manchen kann man sogar schwimmen. Hinfahren kann man mit so einer Art von Loren, die früher bei der Sisal-Produktion eine Rolle gespielt haben und von Pferden gezogen werden.
Bootsfahrt auf einer Lagune bei Celestún, wenige Kilometer vom Golf von Mexiko entfernt. Hier gibt es Mangrovenwälder und eine grosse Flamingokolonie. Da gerade Brutzeit war, haben wir leider keinen einzigen Flamingo gesehen.
8. Mai. Friedensmarsch in Mexiko. Ya basta! Demo gegen die Drogenbekämpfungspolitik der mexikanischen Regierung, die schon über 40.000 Menschenleben gekostet hat.
Fahrt in der Metrolinie 2 von Taxqueña nach Bellas Artes. Während der Fahrt steigen verschiedene Leute ein, bei denen man Kaugummi, Musik aller Art, Videos, Klarsichthüllen mit Winnie the Pooh und Messbänder kaufen kann. Man sieht Mütter mit kleinen Kindern, die um Münzen bitte, um Essen zu kaufen, Blinde, die Gitarre spielen, einen Mann, der seine Füsse nicht bewegen kann und auf dem Hinterteil durch den dichtbesetzten Waggon rutscht und um Geld bittet.
Das Museum Franz Mayer liegt im Stadtzentrum, in einem ehemaligen Kloster. Der Deutsche Franz Mayer hat Mexiko seine riesige Kunstsammlung gespendet. Zur Zeit gibt es eine Ausstellung zur Stadtentwicklung und -planung von 10 Mega-Städten im Jahr 2030 mit dem Schwerpunkt Mobilität.
Am Stadtrand von Mexico-City ist der Naturpark "Los Dinamos". In kürzester Zeit befindet man sich ausserhalb der Mega-City in der Natur, kann am Fluss entlang wandern und die Natur geniessen. Da es noch eine Weile bis zur Regenzeit dauert, ist alles sehr trocken. Der Park befindet sich ca. auf 2600 m Höhe.
Am 24. Januar ist Bischof Samuel Ruiz gestorben, der sich jahrzentelang für Menschenrechte und die Rechte der Indigenen in Chiapas eingesetzt hat. Hier ist ein lesenswerter Nachruf.